DRAGONSFIRE - Heavy Metal

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DragonsfireXXX: Neues Hobby: Heute werden Unterhosen in Arschritzen gezogen!
Reviews Burning for Metal
Metal Hammer

Metal Hammer, Andreas Schöwe, Mai 2006

Das blutjunge Quintett aus dem Rhein/Main-Gebiet, das sich erst im letzten Jahr zusammenraufte und in den vergangenen Monaten knapp 30 Gigs absolvierte, hat sich einem melodischen Power-Metal verschrieben,

 der - besonders in Sachen Lead-Gitarrenarbeit - stark von der NWoBHM beeinflusst ist, seine Impulse aber auch von amerikanischen Kapellen á la Metallica (Riffs), Metal Church und frühe Vicious Rumors bezieht und teilweise ziemlich hymnisch-schwerfällig rüberkommt. Selbstverständlich wird auch - wie im erstaunlich professionell in Szene gesetzten, wunderschön epischen 'The Warrior' ein wenig mit den Schwertern gerasselt und auf Grave Digger-kompatible Anleihen der schottischen Kategorie zurückgergriffen. (Stichworte: TUNES OF WAR, 'Rebellion', pi, pa, po), und auch ein wenig Iced Earth schimmern durch ('My World').

Letztlich vestanden es die fünf Hessen aber, aus all ihren Einflüssen ein erstaunlich homogenes Demo zu zaubern, bei dem lediglich kleine Schwächen im Gesangsbereich auffallen, die aber bei Newcomern, die erst eine derart kurze Zeit zusammen musizieren, voll im Toleranzbereich des Normalen liegen. Die Investition (...) lohnt sich also für diese fünf Tracks mit einer Gesamtspielzeit von 26:42 Minuten für jeden Liebhaber urbaner Power Metal-Klänge.

 
Heavy Magazin

Jürgen Tschamler, Ausgabe 02/06, Nummer 88, Bewertung: 7 Punkte

Die fünf Songs mit knapp 27 Minuten Spielzeit sind ansprechend. Abschreckend dagegen der schrecklich klischeehafte Titel des Fünftrackers der Hessen Dragonsfire. Auch wieder so ein Bandname, der unwillkürlich Schmerzen bereitet, und gleich an Heerscharen von italienischen Schwertschwingern erinnert. Dabei heben sich die Hessen wohlwollend vom episch-keyboardverseuchten Tralala-Metal ab, sehr sogar.

Die Band bietet grundsoliden Heavy Metal mit kleinen Power-Metal Anleihen. Alles wirkt leich angestaubt, aber hörenswert. Für eine Band, die gerade mal ein Jahr zusammen spielt, ist das hier vorliegende Ergebnis sehr gut. Gerade das recht zackige 'The Purgatory' überzeugt mit ungestümer Spielweise und erinnert nicht wenig an vergangenen NWoBHM-Tage. Das über sechsminütige 'The Warrior' ist vielseitig und abwechslungsreich aufgebaut. 'Black Dragon' ist ein IRON MAIDEN-lastiger Banger und ist es wert, gehört zu werden. Peter Kalabis' Gesang ist recht sperrig und etwas gewöhnungsbedürftig, hat jedoch eine eigene Note. Hier müsste man den Stil noch etwas verfeinern, dann hätte man einen richtig aussagekräftigen Shouter.

Alles in allem ein ansprechender Einstand, den sich traditionell Ausgerichtete Fans unter www.dragonsfire.de (...) bestellen können.

 
Schweres-Metall.de

(Yvonne Bernhard, März 2006)

Dragonsfire wurden am 01.01.2005 von dem Bassist Thassilo Herbert, den beiden Gitarristen Thorsten Brand und Matthias Bludau, sowie dem Schlagzeuger Jan Müller in Riedstadt im Rhein/Main Gebiet gegründet und legen mit „Burning For Metal“ bereits nach dieser kurzen Zeit des Bandbestehens ihre Debüt-CD vor. Das 5-Track-Album mit einer Gesamtlänge von ca. 27 min. überrascht als erstes mit einem für eine Eigenproduktion hervorragenden Sound. Alle Achtung!

 Das Cover ist meiner Meinung nach zwar nicht so gelungen, aber dafür ist das Booklet recht gut gemacht. Aber das ist ja zweitrangig. Interessieren tun wir uns doch alle weniger für die Verpackung als für das was d´rinsteckt, und das ist bei Dragonsfire astreiner traditioneller Heavy Metal, der den True Metal-Touch von Manowar und Majesty nicht leugnen kann, aber nicht einfach eine weitere Kopie dieser vorgenannten Bands ist, sondern durchaus Eigenständigkeit aufweisen kann. Gute Gitarrenarbeit und eingängige Melodieführung zeichnen dieses Erstlingswerk aus, nur mit der Stimme von Sänger Peter Kalabis, hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten, obwohl ich mich da ein wenig an Rebellion-Sänger Michael Seifert erinnert fühlte.

Der Opener "Kings" ist meiner Meinung nach das schwächste Stück der Scheibe, da doch recht einfach gestrickt und daher auch nicht die beste Wahl als Opener. Da haben das schnelle "Purgatory", mit seinem treibenden Rhytmus und seiner Agressivität, das an Metallica meets Maiden erinnernde "Black Dragon", die Midtempo-Nummer "My World" oder die Halbballade "The Warrior", welches mit dem True Metal-typischen Schlachtengetümmel beginnt, eine wesentlich höhere Qualität.

Fazit: Für eine gerade mal etwas über ein Jahr bestehende Band keine schlechte Leistung, wenn auch bestimmt noch steigerungsfähig. Wer sich gerne selbst davon überzeugen möchte, die CD gibt´s für 6,00 Euro auf der Homepage der Band.

 
Rockembassy.de

Autor: Honk

"Burning For Metal" (yes) ist das erste, in Eigenregie produzierte, Lebenszeichen von DRAGONSFIRE. Die erste Assoziation bei einem Bandnamen mit dem inzwischen inflationär benutzen Ausruck "Dragon" wird bei den meisten Menschen vermutlich süßlich klingender und vor Klischees nur so triefender Powermetal mit Eunuchengesang sein. Doch dies trifft bei DRAGONSFIRE nur bedingt zu.

Zwar kommt auch hier das Metalwarriorklischee ordentlich zum Zuge, inklusive der akustischen Darstellung eines Schwertkampfes bei 'The Warrior', und die Bezeichnung Powermetal passt auch noch, aber das war´s dann auch. Eierkneifgesang sucht man jedenfalls vergeblich. DRAGONSFIRE haben sich eher dem härteren und thrashig angehauchten US-Powermetal verschrieben. Und genau diesem wird bei fünf Tracks gehuldigt. Hierbei zeigen DRAGONSFIRE die komplette Bandbreite dieses Genres.

Zu Beginn gibt´s mit 'Kings' einen klassischen Midtempo-Banger auf die Ohren. Hiernach wird's mit dem treibenden 'Black Dragon' ein deutliches Eckchen härter, bevor mit 'My World' das erste semi-balladeske Stück auf dem Programm steht. Bei 'Purgatory' gibt´s dann mit fetten Riffs, Doublebass und agressiven Vocals wieder ordentlich eins auf die Mütze. Den Abschluss bildet mit dem bereits erwähnten 'The Warrior', wiederum ein balladeskes Stück, dessen Strophen von einer melodiösen akustischen Gitarre dominiert werden. Musikalisch kann man sich durchaus sehen lassen. Und wenn man bedenkt, dass diese Band vor anderthalb Jahren noch ein feuchter Traum der Musiker war, darf man gespannt in die Zukunft blicken. Lediglich der Sound könnte ein wenig mehr Bumms vertragen, besonders bei Sänger Peter Kalabis, dessen raue Stimme doch etwas dünn wirkt.

 
Visions-Underground

10/10 Punkte - Hanzi/ V.U.

Es ist immer wieder schön anzusehen, das es Bands gibt , die es verstehen neben ihrer guten Musik zusätzlich auf sich aufmerksam zu machen, indem sie eine wahre Flut an Informationsmaterial beilegen, so dass es mir wirklich schwer fällt, für dieses „Bonus Material“ nicht noch einige Bonus Punkte zu verteilen. :-)

Aber da es ja um die Musik geht, will ich letztendlich auch dabei bleiben. In dem Falle der Jungs von Dragonsfire handelt es sich um eine relativ junge Truppe, die gerade mal ihr einjähriges Bestehen gefeiert hat und dafür ist das musikalische Potential der Band doch sehr gereift, denn innerhalb dieses einen Jahres haben Dragonsfire neben der Aufnahme der EP auch beachtlich oft live gespielt und sich bereits einen Namen gemacht. Weitere Aktivitäten – auch im Ausland, sind in Planung. Die 5 Songs von „Burning For Metal“ sind sehr gut produziert sowie arrangiert und rocken ohne Ende.

Gleich zu Beginn dieser doch sehr gelungenen CD zeigt „Kings“ deutlich auf, dass Dragonsfire keinen Spaß machen und dass sie ernstzunehmende Musiker mit hohen Ambitionen sind. Ihre Musik ist ein Spiegelbild des hohen musikalischen Verständnisses innerhalb der Band und der Erfolg, den Dragonsfire nach nur einem Jahr vorweisen können, bestätigt meine Meinung mehr als deutlich. Das hier ist Heavy Metal pur mit einer wunderbaren und sehr ausdrucksstarken Gesangslinie und fetten, überaus melodischen Gitarrenwänden. Das Tempo der Songs bewegt sich im Midtempo Bereich, hin und wieder ziehen Dragonsfire dieses kurz an, aber das Hauptaugenmerk dieser talentierten Truppe liegt zweifelsfrei darin, eine für den Zuhörer rundum schöne Stimmung zu erschaffen, denn die Melodien stehen stellvertretend für jeden Song dieser EP. „My World“ beginnt mit cleanen Gitarren und dem einzigartigen Gesang von Frontman Peter, den ich hier an dieser Stelle noch einmal besonders hervorheben möchte, denn es sind seine Vocals die letztendlich dem Material von Dragonsfire den finalen Touch verleihen.

„My World“ ist neben „Purgatory“ auch mein persönlicher Favorit dieser CD, da hier am besten zu erkennen ist, wie abwechslungsreich Dragonsfire zu Werke gehen. Hier werden teilweise richtig trashlastige Riffs mit in die Songstrukturen integriert und vor allem in „Purgatory“ wird das Tempo ( zu meiner Freude ) im Refrain gut angezogen und Dragonsfire wirken erneut sehr variabel.

Als Orientierung für all die Leute, die sich „Burning For Metal“ gerne zulegen möchten, sei gesagt, dass sich die Musik von Dragonsfire am ehesten mit altem Iced Earth und Manowar Material vergleichen lassen könnte. Dies soll aber nur als grobe Orientierung dienen und trifft wirklich nur bedingt zu, denn Dragonsfire sind viel zu eigenständig um in irgendeine Schublade gesteckt zu werden.

Die EP endet mit dem wunderschönen „The Warrior“ und ich werde jetzt erstmal die Repeat Taste betätigen, und mir „Burning For Metal“ noch einmal anhören. Geile Band, geile Mucke..... mein erstes Mal, dass ich die volle Punktzahl vergebe in der Demo Corner.

Mit den Jungs von Dragonsfire würde ich gerne mal nach dem Genuss ihrer Live Darbietungen, ein Bier trinken.

Volle Punktzahl, was anderes geht hier nicht !!

 
Dark-Tales.de

Das Erste, was auf dieser selbstfinanzierten Scheibe der am Neujahrstag 2005 gegründeten Formation DRAGONSFIRE aus Rodgau sofort auffällt, ist die tolle Produktion, aber auch die musikalischen Stil- Elemente der Teutonen-Combo sind deutlich gesteckt: Neben einer schon erschreckenden Individualität für eine Newcomer-Band verbinden die Akteure den klassischen Sound alter ICED EARTH mit dem etwas moderneren Anstrich von MAJESTY. Besonders zu erwähnen auf „Burning For Metal” sind die sehr eingängigen Stücke ohne lästiges Keyboard-Gesülze und das perfekt harmonierende Zusammenspiel der beiden Gitarristen Matthias Bludau und Thorsten Brand. Hinzu kommt weiterhin, dass sich mit Peter Kalabis ein äußerst geiler Shouter präsentiert, der nicht so penetrant klingt wie all die ganzen Rob Halford-/und Bruce Dickinson-Clones dieser Tage! Traditionsgemäß mit einem echten Rocker namens „Kings” eröffnend greift die Platte sofort und hält das Niveau über die gesamte Spieldauer mühelos stand. „Black Dragon” beispielsweise fetzt richtig heavy, „My World” geht schwer in Richtung Halb-Ballade, und auf „Purgatory” lässt der Speed-Deiwel grüßen. Höhepunkt jedoch ist der epische Überflieger „The Warrior” mit balladesker Grundstimmung, eingeleitet und beendet durch kathedralische Glockenschläge. Echt geil gemacht, so dass man nur den Hut davor ziehen kann! Dies alles ist schon Grund genug sich den Silberling auf alle Fälle zuzulegen. Nur die klischeebehafteten Texte sollte man vielleicht noch einmal überdenken, doch wie sagt Kollege Thomas immer so schön: „Klischee is schee”. LOL!!!

 
Powermetal.de

Anspieltipps: Kings, My World, The Warrior
Rüdiger Stehle [25.11.2005]

Die selbstfinanzierte Debüt-EP dieser jungen deutschen Band ist mal echt vielversprechend. Trotz des klischeehaften Bandnamens und des ebensolchen Albumtitels langweilen uns die Südhessen nicht mit dem x-ten lauen Aufguss angesagter Power-Metal-Klänge, sondern spielen sehr traditionellen, reinrassigen Heavy Metal mit einigen recht eigenständigen Klängen, ordentlichem Drive und einer absolut zeitgemäßen druckvollen Produktion aus dem renommierten Kohlekeller-Studio. Überladene Keyboard-Arrangements und neo-barocken Bombast suchen wir zum Glück vergeblich. Stattdessen regieren straighte, unkomplizierte und vor allem ungekünstelte Metalhymnen, die ohne jeden Ballast auskommen und sehr effektiv auf das Wesentliche reduziert wurden. Dabei sind sie mitunter vielleicht ein wenig simpel strukturiert, was aber wiederum ihrer Eingängigkeit zuträglich ist und so keineswegs den Gesamteindruck trübt.

Die fünf Stücke der eine knappe halbe Stunde dauernden Platte sind nämlich allesamt ziemlich eingängig, mit prägnanten Refrains versehen und besitzen auch einen recht hohen Wiedererkennungswert, den die Band nicht zuletzt auch dem überwiegend eher tiefen, mal klaren und mal recht aggressiven Gesang von Peter Kalabis verdankt, der durchaus weder alltäglich noch austauschbar ist. Vor allem hat der gute Mann mächtig Dampf in der Stimme. Die Einflüsse der Band würde ich grundsätzlich vorwiegend in der NWoBHM verorten (zum Beispiel BLITZKRIEG schießen mir beim starken Opener 'Kings' durch den Kopf), wobei die Leadgitarrenarbeit auch mal recht klassisch hardrockige Tendenzen aufweist, was ebenfalls das erste Stück der EP unterstreicht. Das Riffing atmet gelegentlich sogar gemäßigten Thrash-Spirit, was sowohl der Einstieg zum melodischen Uptempo-Kracher 'Black Dragon' als auch einige Passagen von 'My World' belegen. Letzteres etwa hat stimmlich wie musikalisch ein bisschen was von ICED EARTH, aber auch völlig andere Vibes zu bieten. Auch das düster-episch beginnende und später recht aggressiv hackende 'Purgatory' hat durch seine Variabilität und einige MANOWAR-mäßige Speed-Attacken einen nicht unbeträchtlichen Reiz. Abgeschlossen wird "Burning For Metal" von dem getragen marschierenden Epos 'The Warrior', das von militärischem Drumming und Schlachtenklängen eingeleitet wird, dann mit akustisch-balladesken Versen in den eigentlichen Song einsteigt und im Refrain recht heavy und leidenschaftlich wird.

Die Schattenseiten des Erstlings von DRAGONSFIRE sind für Erbsenzähler und Schöngeister schnell zusammengefasst: Das Cover-Artwork ist wohl mit "schlichtem Charme" am besten charakterisiert (dafür ist das Booklet innen sehr hübsch) und die Texte strotzen nur so vor True-Metal-Klischees, wobei Ersteres nicht wirklich schwer ins Gewicht fällt und Letzteres die Zielgruppe von "Burning For Metal" herzlich wenig stören, sondern eher freuen dürfte. Samples von allen fünf Stücken der EP gibt es auf der offiziellen Heimseite zum kostenlosen Runterladen, und das Reinhören lohnt sich definitiv, so dass ich mir durchaus vorstellen kann, dass der eine oder andere von euch schließlich auch die Scheibe für günstige sechs Euro bei der Band bestellen wird.

 
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Thursday, 09. September 2010

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